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16. März - 1. April 2007

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EMPFOHLENE PROGRAMME

Ministerium für Bildung und Kultur
Ministerium für Gemeinde-Selbstverwaltungen und Gebietsentwicklung
Selbstverwaltung der Hauptstadt Budapest
T-Mobile
RTL Klub
Budapest Film
Orchesterkonzerte
18. März
Musikakademie, 19:45 Uhr
Strauss-Abend mit dem Budapester Festivalorchester
Till Eulenspiegel
Hornkonzert Nr. 2
Salome – Siebenschleiertanz
Ariadne auf Naxos – Ariadnes Arie ("Es gibt ein Reich")
Ariadne auf Naxos – Schlussakt der Oper
Dirigent: Iván Fischer
Mit: Szabolcs Zempléni / Horn, Jane Eaglen (Ariadne), Robert Dean Smith (Bacchus), Virginie Pochon (Echo), Claudia Mahnke (Dryade), Valerie Condoluci (Naiade) / Gesang

Kammerkonzerte
18. März
Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Gyula Stuller (Violine), Miklós Perényi (Cello) und Imre Rohmann (Klavier)
Haydn: Trio in G-Dur, No. 39
Mendelssohn: Trio in c-Moll, op. 66
Dvořák: Trio in f-Moll, op. 65
Drei erstrangige Musiker tauschen ihre Gedanken an der Akademie der Wissenschaften aus. Es wird eine Konklusion geben.


Crossover
18. März
Festivaltheater, 19:30 Uhr
Miklós Rózsa-Abend
Drei Ungarische Skizze, op. 14
Konzert für Viola, op. 37
Ben Hur Suite (Filmmusik)
Quo Vadis Suite (Filmmusik)
Dirigent: Tamás Pál
Mit: Gilad Karni / Viola, Budapester Konzertorchester MÁV
Miklós-Rózsa-Abend

Miklós Rózsa (1907-1995) Was Edward Teller für die Kernphysik, Trauner für die Kinorequisiten bedeutete, das war Miklós Rózsa für die Filmmusik. Ein berühmt-berüchtigter amerikanisch-ungarischer Hollywood-Musiker. Für mehrere seiner Kompositionen erhielt er den Oscar: 1945 für die beiden humorvollen psychoanalytischen Leitmotive in Spellbound (Ich kämpfe um dich; Hitchcock), 1947 für A Double Life (Ein Doppelleben; G. Cukor) und 1959 für die symphonische Begleitmusik von Ben Hur (Wyler). Geschweige denn von den zahlreichen Nominierungen für den Preis der Filmakademie.

Die Dschungelbuch-Melodien komponierte Rózsa noch in London (1942) für Regisseur Sándor/Alexander Korda unter der Leitung von Producer Vince/Vincent Korda. Zwei Jahre zuvor hatte er mit den süßen Pester Melodien der Märchen aus tausend und einer Nacht (The Thief of Baghdad – Der Dieb von Bagdad) einen Erfolg erreicht. Drehbuchautor war Lajos Bíró. Auf der Teamliste von Rózsas Filmen finden sich immer auch ungarische Namen. Alexander Korda hatte Rózsa in der zweiten Hälfte der 30er Jahre zu London-Film geholt. 1937 gibt er seine seriöse Karriere auf und kehrt mit einem unbedeutenden Marlene-Dietrich-Film (Knight without Armour/Ein schweigsamer Held) zur angewandten Musik über. Im Streifen The Four Feathers (Vier Federn; 1939), mit herausragenden Kampfszenen, führte Zoltán Korda Regie. Rózsa komponierte die Musik. Alexander Korda führte die Regie im Film Lady Hamilton (1941) mit Vivien Leigh in der Hauptrolle und Laurence Olivier als Admiral Nelson. Rózsa komponierte die Musik. Er übersiedelte in die Vereinigte Staaten. Bei United Artists ist er der Komponist der Lubitsch-Komödie To Be or Not to Be (Sein oder Nichtsein; 1942).
Billy Wilders Streifen Five Graves to Cairo (Fünf Gräber bis Kairo; 1943) sowie The Lost Weekend (Das verlorene Wochenende; 1945) zeugen von den Hollywood-Ergebnissen. M.G.M. verpflichtet sich zu Paramount.

1947: The Song of Scheherazade – sein „Talent“ verschwendet er für den biographischen Zeichentrickfilm Rimsky-Korsakoffs. Minollis Madame Bovary (1949). Filme mit hohem Budget werden wieder in. Rózsa ist der Komponist von Quo vadis (1951). Es folgt Ivanhoe (1952): Walter Scott hoch zu Ross; Julius Caesar (1953): Shakespeare mit Marlon Brando; Knights of the Round Table (Die Ritter der Tafelrunde; 1953): Mittelalter in der Cinémascopie; The King’s Thief (Des Königs Dieb; 1955): Verschwörung im Hof von Charles II., dem König von England; Diane de Poitiers (1955): Liebe im Hof des französischen Königs Henri II.; Ben Hur (1959): buntes Altertum (Kostenpunkt 15 Millionen, zehn Jahre Vorbereitungsarbeiten, 100.000 Darsteller und Statisten, 14 Monate Dreharbeiten, elf Oscars und man wird sich aus dem Film von Marton nur an die 20 Minuten Kutschenfahrt erinnern); Sodom and Gomorra (Sodom und Gomorrha; 1963): Sergio Leone beginnt die biblische Geschichte, wird sie aber satt, Robert Aldrich macht sie fertig. In spektakulär teure Filme ruft man Rózsa um festliche Töne. Er musiziert in The Private Life of Sherlock Holmes (Das Privatleben des Sherlock Holmes; 1970) und erscheint sogar persönlich auf der Leinwand, als Dirigent des Russischen Balletts.

Péter Molnár Gál




Tanz
18. März
Haus der Zukunft Teátrum, 19:00 Uhr
Maria Serrano & Kálmán Balogh
„Treffen zwischen Flamenco und Zigeunermusik“
Mit: spanische und ungarische Musiker, Tänzer
„Sie ist im Besitz einer wundervollen Kraft“.
Der Kurier, Wien



Ausstellungen
18. März
Ernst Museum, 11:00 Uhr
Werke von Gyula Derkovits-Kunststipendiaten
Von Mitte März bis Mitte April 2007 veranstaltet das Ministerium für Unterricht und Kultur, wie jedes Jahr im Frühling, in unseren Räumen die Ausstellung mit Werken von bildenden Künstlern, Sieger des Gyula-DERKOVITS-Stipendiums des Ministeriums. Das Stipendium ist seit über 50 Jahren eine sehr wichtige fachliche Bewertung und eine wichtige Station in der künstlerischen Karriere junger ungarischer bildender Künstler sowie Kunststudenten.




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